Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft
90 Jahre Afrika-Verein
Ein 104-seitiges Magazin in zwei Sprachen herzustellen und darin das Schwerpunktthema, den Werdegang des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft, abzubilden war eine starke Herausforderung. Es galt innerhalb von zwei Monaten redaktionelle Beiträge über die Afrikaprojekte von 20 Mitgliedsunternehmen zu produzieren.
Zuerst galt es, ein kleines Redaktionsteam zusammenzustellen und mit den Presse- oder Marketingabteilungen der Unternehmen, darunter viele DAX-Konzerne, Projekte auszuwählen, die eine echte Story ergaben. Textaufträge erteilen, Interviews koordinieren, Texte korrigieren, den einen oder anderen selber schreiben, freigeben lassen, zum Übersetzer schicken, dazu ständige Foto- und Grafikkonferenzen. Am Ende waren wir zwei Wochen vor der geforderten Zeit fertig und konnten die Druckdaten in die Druckerei geben.
Leseprobe
Auch die Zielgruppe des Afrika-Vereins gestaltet sich heute diverser. Bei seiner Arbeit unterscheidet der Außenwirtschaftsverband nicht zwischen großen und kleinen Staaten oder kleinen und großen Unternehmen. Tatsächlich, so stellt Voß fest, interessiert sich der Mittelstand immer mehr für den afrikanischen Kontinent. „Im Zuge ihrer Diversifizierungsstrategie kommen mittlerweile ganz neue Unternehmen auf uns zu. Diese mussten sich lange nicht mit Afrika beschäftigen“, erklärt Voß. Jetzt, wo Russland als Markt fast komplett wegfällt und auch China an Attraktivität verliert, rückt Afrika beim Mittelstand mehr und mehr in den Fokus. Zudem wächst die Bevölkerung des Kontinents rasant. 2050 wird jeder vierte Mensch in Afrika leben. [ … ]