Titelbild des Kundenmagazins "Afrika Wirtschaft". Auf dem Bild befinden sich zwei Afrikanerinnen und ein Afrikaner in einem hellen Büro. Sie tragen helle, freundliche Kleiding und lächeln den Betrachter an. Die Ausgabe des Magazins trägt den Titel "Ein Kontinent als Zukunftsmarkt". Ein Klick auf das Bild führt zu weiteren Details zu die Cathrins Arbeit an diesem Magazin.

Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft

90 Jahre Afrika-Verein

Ein 104-seitiges Magazin in zwei Sprachen herzustellen und darin das Schwerpunktthema, den Werdegang des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft, abzubilden war eine starke Herausforderung. Es galt innerhalb von zwei Monaten redaktionelle Beiträge über die Afrikaprojekte von 20 Mitgliedsunternehmen zu produzieren.

Zuerst galt es, ein kleines Redaktionsteam zusammenzustellen und mit den Presse- oder Marketingabteilungen der Unternehmen, darunter viele DAX-Konzerne, Projekte auszuwählen, die eine echte Story ergaben. Textaufträge erteilen, Interviews koordinieren, Texte korrigieren, den einen oder anderen selber schreiben, freigeben lassen, zum Übersetzer schicken, dazu ständige Foto- und Grafikkonferenzen. Am Ende waren wir zwei Wochen vor der geforderten Zeit fertig und konnten die Druckdaten in die Druckerei geben.

Leseprobe

Auch die Zielgruppe des Afrika-Vereins gestaltet sich heute diverser. Bei seiner Arbeit unterscheidet der Außenwirtschaftsverband nicht zwischen großen und kleinen Staaten oder kleinen und großen Unternehmen. Tatsächlich, so stellt Voß fest, interessiert sich der Mittelstand immer mehr für den afrikanischen Kontinent. „Im Zuge ihrer Diversifizierungsstrategie kommen mittlerweile ganz neue Unternehmen auf uns zu. Diese mussten sich lange nicht mit Afrika beschäftigen“, erklärt Voß. Jetzt, wo Russland als Markt fast komplett wegfällt und auch China an Attraktivität verliert, rückt Afrika beim Mittelstand mehr und mehr in den Fokus. Zudem wächst die Bevölkerung des Kontinents rasant. 2050 wird jeder vierte Mensch in Afrika leben. [ … ]

„Wir erleben derzeit ein wachsendes Selbstbewusstsein afrikanischer Führungseliten in Politik und Wirtschaft. Deutschland und Europa laufen Gefahr, Afrika als strategischen Partner politisch und wirtschaftlich zu verlieren“, so der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler. Eine der Hauptaufgaben des Vereins bleibe es daher, in Wirtschaft und Politik die enorme Bedeutung des Chancenkontinents Afrika hervorzuheben und gleichzeitig für mehr Sensibilität und neue Sichtweisen zu werben. „Ohne Afrika werdenwir die globalen Herausforderungen nicht meistern können“, so Gerd Müller. „Der Afrika-Verein wird in den kommenden Jahren mehr denn je gebraucht.“ [ … ]