Deutsche Apotheker- und Ärztebank
apoNext
Das Partnermagazin apoNext der deutschen Apotheker- und Ärztebank vereinte Reportagen aus dem Gesundheitssektor und Finanzmarkt und unterhielt seine Leserinnen und Leser mit Lifestylethemen.
Es war der Vorläufer des Magazins Richard.
Die Themensuche und Umsetzung lag inhaltlich zu 100 Prozent in meinen Händen.
Leseprobe
Jede seiner Beratungen beginnt mit der Frage „Haben Sie Fragen?“ Thilo von Haugwitz ist es besonders wichtig, dass seine Kunden seine Ausführungen verstehen, er sie nicht mit Informationen überfrachtet und genau weiß, was sie beschäftigt. Deshalb achtet er auch darauf, dass ein Termin nicht länger als eine Stunde dauert und gleichzeitig klar strukturiert ist. „Wir sind die Vermögensarchitekten unserer Kunden“, sagt der Finanzdienstleister. „Wir gehen mit dem hart verdienten Geld unserer Klientel um und sind dazu da, darauf aufzupassen und es richtig anzulegen. Da muss man auch mal abraten können.“ Ein geschärfter Blick für das, was der Kunde benötigt, Zuverlässigkeit und ein stabiles Vertrauensverhältnis sind die wesentlichen Punkte, auf die es in dem Geschäft ankommt, so von Haugwitz. „Dreimal in zwei Jahren gehe ich direkt auf die Kunden zu, um mir ein Bild über ihre aktuelle Situation zu machen. Vielfach kenne ich mich mit ihren Finanzen und Versicherungen besser aus als sie selber.“ Wenn ein Kunde sagt, dass er sich nur mit Hilfe von Thilo von Haugwitz in seinen Finanzen zurechtfinden würde, ist das für den Lüneburger ein großes Kompliment. [ … ]
Ein Frühstücksbuffet ändert alles: Morgenmuffel fangen zu plaudern an, stellt man ihnen einen Teller knuspriger Spiegeleier mit Bacon vor die Nase. Pudding-Vegetarier fischen lustvoll in Terrinen mit dampfenden Weißwürsten. Selbst Frühstücksverweigerer, die sonst nur schwarzen Kaffee trinken, werden beim Anblick duftender Käse-Omeletts und Wurst-Platten zu hungrigen Wölfen. Auf Dienstreisen, im Kreise von Geschäftsfreunden oder Kollegen wird das Frühstück zu einem genießerischen Start in den Arbeitstag – und direkten Weg in die Kalorienfalle, denn in Gesellschaft essen wir 44 Prozent mehr, fand der amerikanische Psychologe John De Castro heraus. Was da alles zusammenkommt: Ein Latte Macchiato zum Beispiel, mit Espresso, Vollmilch, Zucker, Kakaopulver, bringt es locker auf 220 Kalorien. Und da es bei einem selten bleibt, sind es 440 Kalorien. Dazu zwei Croissants à 280 Kalorien mit 4 Teelöffeln Konfitüre (100 Kalorien), vielleicht noch etwas Deftiges wie Rühreier mit Käse und Schinken (378 Kalorien), ein Glas Traubensaft (250 ml – 175 Kalorien), schon sind 1653 Kalorien verputzt. [ … ]